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Android Mini-Review: Waffen für den Büro-Nahkampf

Jeder Benutzer eines G1 oder eines anderen Android-Handys wird es schon gemerkt haben: die Anzahl der Applikationdn im Market (iPhone-Speak: App-Store) wächst mit beachtlicher Geschwindigkeit – die Möglichkeiten ein bestimmtes Programm zu finden sind aber eher mager. Die Suche im Market geht nicht auf Substrings, die Kategorien sind ziemlich grob, und sortieren lassen sich die Einträge nur nach Alter oder nach Popularität. Popularität bezieht sich aber leider auf die Anzahl der Downloads und nicht auf die Bewertung durch Benutzer. Kostenplichtige Programme fallen hier gleich ganz ans Ende, da sie tendenziell deutlich seltener runtergeladen werden.

Die Lösung: Applikations-Reviews. Das gibt es zwar schon hier und da mal, aber doch eher selten – auf deutsch ist hier gar noch weniger los.

Also fange ich heute eine neue Reihe an, gleich die erste Folge mit wichtiger Software für den Alltag: Waffen für den Büro-Nahkampf.

Jeder Admin kennt diese oder ähnliche Situationen: der Oracle-DBA kommt jetzt schon zum dritten mal vorbei, um noch Filesysteme für seine Datenbank zu verlangen. Der Kollege kommt wieder vorbei um zu fragen ob seine User endlich angelegt sind die er schon vor 10 Minuten bestellt hat. Die Sache wird langsam lästig.

Der richtige Zeitpunkt um den Akkustand des Android-Handys zu überprüfen, die Medienlautstärke zu erhöhen und sich der Qual der Wahl zu stellen – Lightsaber, Maschinengewehr oder Langschwert?

Die Auswahl an verfügbaren Waffen ist übersichtlich aber ausreichend:

The Schwartz Unsheathed: Klassisches Laserschwert mit allen Grundfunktionen und ein paar Extras: Aktivieren/Deaktivieren per Druck auf den Bildschirm, anpassbare Schwertfarbe und Empfindlichkeit, Bewegen des Schwertes und Schlagen durch abruptes Bewegen des Handys in verschiedene Richtungen. Die Soundeffekte sind einwandfrei und klingen nach Starwars (auch wenn “The Schwartz” in Wirklichkeit eine Spaceballs-Referenz ist). Die Optionen zur Veränderung der Bildschirmdarstellung (Farbe, Zoom, Hintergrund) sind ein nettes Extra, spielen aber im eigentlichen Kampf keine Rolle und sind nur zu Demozwecken geeignet.

Schottgunn: Die bekannte Pumpgun – durchladen mittels rückwärts-vorwärts Bewegung des Handys, feuern mit ruckartiger Auf- oder Abwärtsbewegung. Nach einem Schuss muss nachgeladen werden. Kann auf Linkshändermodus umgestellt werden.

AK47: Maschinengewehr mit 30, 50 oder 100 Schuss (konfigurierbar), muss per Touchscreen nachgeladen werden (unpraktisch wenn unter Beschuss), Feuern durch Rütteln am Handy. Gebenchmarkte Schussdauer: 11 Sekunden für 100 Schuss. In der Praxis hält’s etwas länger. Auch für Linkshänder.

Ruger SR9: Pistole mit 17/18 Schuss. Tauschen des Magazins per Touchscreen, Schiessen durch ruckartige Auf- oder Abwärtsbewegung des Handys. Optionales Leerpatronen-Geräusch. Zuschaltbare Zielscheibe als Trainingshintergrund (inkl. Menüpunkt “Clear Bullet Holes). Linkshändermodus verfügbar.

Sword: Ein mittelalterliches Langschwert, zwei wählbare Modi: Practice-Mode, lediglich mit Bewegungsgeräuschen des Schwertes durch die Luft und Combat-Mode mit zusätzlich verschiedenen Schlaggeräuschen. Hervorragende Duell-Eignung (Grossraumbüro).
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Bericht: Rhetorikseminar der Piratenpartei

Am 13. und 14. Juni hatte ich Gelegenheit am 1. Rhetorikseminar der Piratenpartei, inmitten der Universitätsstadt Braunschweig teilzunehmen. Veranstalter des Seminars war der Landesverband Niedersachsen der Piraten, im speziellen hatten die Braunschweiger um Pirat Fabio sich um die Organisation gekümmert.

Dank der guten Kontakte von Fabio war das Seminar mit Dietmar Neumann (Neumann-Coaching) hochkarätig besetzt. Dietmar Neumann hat viele Jahre als Managment- und Führungstrainer bei Volkswagen gearbeitet, und bietet seit 2004 selbständig Seminare unter anderem in den Bereichen Rhetorik und NLP an.

Bevor ich auf den konkreten Ablauf des Seminars eingehe, noch ein paar Gedanken zur Motivation, eine solche Veranstaltung zu besuchen bzw. überhaupt erst zu organisieren.

Im Rahmen der derzeitigen politischen Entwicklung, werden die Positionen der Piratenpartei von immer mehr Wählern als sinnvolle Alternative erachtet. Insbesondere die geplanten Einschränkungen der Bürgerrechte durch die Regierungsparteien haben hier für einen zusätzlichen Schub gesorgt. Die Piratenpartei hat somit zur Zeit einen ständigen Mitgliederzuwachs, was wiederum eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit nötig – und möglich – macht.

Gerade hierbei, sei es an Infoständen oder in Interviews, ist es wichtig effektiv kommunizieren zu können. Wichtige Positionen wollen oft in knapper Zeit und in wenigen Worten dargestellt werden. Als Laie erkennt man hier allzu oft Schwierigkeiten und Grenzen. Genau hier setzt das Rhetorikseminar an.

Beginn des Trainings war am Samstag um 10:00 Uhr. Für mich als Schwaben bedeutete das Anreise am Vortag. Eine Zugverbindung am frühen Samstagmorgen existiert zwar, die Uhrzeit ist aber nicht jedermanns Sache, inbesondere wir ITler sind da ja oft verwöhnt. So frühe Abfahrt hätte ausserdem die piratischen Late-Night-Aktivitäten zu nichte gemacht – aber dazu später mehr.

Ort des Geschehens war das Grotrian-Gebäude der TU-Braunschweig, eine ehemalige Klavierfabrik, die heute u.a. die Fachschaften Maschinenbau und Architektur beherbergt. Ein Ort, bis unter die 5 Meter hohe Zimmerdecke dekoriert mit Plakaten und Postern aus neuer und z.T. schon sehr alter Studentenhistorie. Bestimmt kein üblicher Ort für so eine Veranstaltung, der aber trotzdem besser nicht hätte geeignet sein können um dem Seminar die nötige Atmosphäre zu geben.

Erstes Thema am Samstag, mit dem sich die 14 angemeldeten Teilnehmer beschäftigen durften waren die ‘Grundannahmen der Kommunikation’, einige hilfreiche Thesen, warum sich Kommunikationspartner so verhalten wie sie es tun, und wie man damit grundsätzlich umgeht.

Weiter ging es mit dem Thema ‘Wahrnehmungssysteme’, die Einteilung von Menschen in die Bereiche Auditiv, Visuell und Kinästhetisch. In welche Richtungen eine Person auch tendiert, sie kommuniziert besser mit einem ähnlich veranlagten Partner. Ansonsten spricht man oft schlicht aneinander vorbei.

Nach mittäglicher Stärkung lautete das Thema für den Rest des Tages ‘Rapport’ – wie stelle ich eine ‘Synchronisation’ mit meinem Gesprächspartner her um ihn besser erreichen zu können. Der umfangreiche Stoff wurde erfreulicherweise immer wieder durch praktische Experimente und Übungen ergänzt, um direkt einen Praxisbezug herstellen zu können.

Der Tagesausklang war gleichzeitig auch der Beginn der ersten wirklichen piratischen Tätigkeit des Tages: man traf sich mit anderen lokalen Piraten um daraufhin mit dem Segelboot von Matthias in See zu stechen, den Tankum-See um genau zu sein. Volle Piratenpartei-Beflaggung selbstverständlich inklusive. In den nächsten Stunden wurden einige interessante Gespräche geführt, zu Wasser und auch später zu Land mit interessierten Bürgern. Ein angemessener Ausklang des Tages.

Der Sonntag begann, wie auch schon der Samstag, um 10:00 Uhr. Die Themen des Tages waren die verschiedenen Sprachmodelle: Das Meta-Modell, mit dessen Hilfe sich allgemeingültige Floskeln hinterfragen lassen, mit dessen Techniken man getilgte Inhalte erkennen kann. Und wenn sie einmal erkannt sind, kann gezielt nach ihnen gefragt werden.

Das Gegenstück dazu ist das Milton-Modell, benannt nach dem Therapeuten Milton Erickson. Dieses Modell hilft, Inhalte ausreichend allgemein zu formulieren und sie so einem breiteren Publikum näherzubringen. Eine Vertiefung kann dann erfolgen, sobald ein ‘Rapport’ zwischen den Gesprächspartnern besteht.

Eine praktische ‘Übung’ bildete den Abschluss des Seminars: ein aktueller Werbe-Flyer wurde auf Herz und Nieren überprüft und einige verbesserungsfähige Stellen in Gruppenarbeit gefunden. Eine überarbeitete Version des Flyers ist bereits in Arbeit.

Und nun? Was kann im Abschluss über die zwei Tage gesagt werden?

Viel Theorie. Viel einleuchtende, nützlich klingende Theorie. Mein Eindruck war, dass alle mit einiger Spannung aus dem Seminar gegangen sind – gespannt darauf was sich z.B. am nächsten Infostand aus dem erlernten machen lässt. Das meiste davon braucht Übung, Übung und nochmals Übung. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man sich damit gezielt verbessert. Und Misserfolge sind in Wirklichkeit eine hervorragende Sache: nämlich Feedback.

Ende gut, alles gut.

Es geht doch nichts über ordentliche Initscripts:

#/sbin/init.d/daemon stop
killing daemon with pid 1922
killing daemon with pid 17058
kill: 17058: The specified process does not exist.
killing hard daemon with pid 17066
kill: 17066: The specified process does not exist.
daemon won’t die. Giving up.

# ps -ef | grep daemon | wc -l
0

Cisco “Collaboration”

Na wenn das mal nicht eine schöne Context-Basierte Anzeige ist. Gerade auf Heise gesehen:

CISCO Anzeige auf heise.de

CISCO Anzeige auf heise.de

Schwäbische Finanzgruppe Abele

Argh. Schon wieder bin ich ans Telefon gegangen obwohl die Rufnummer unterdrückt war. Großer Fehler. Wie immer.

Diesmal eine Frau Abele, die sich als Mitarbeiterin der “Schwäbischen Finanzgruppe” ausgab. Bevor ich sie stoppen konnte, hatte sie mich schon fast über staatliche Förderungen auf laufende Bausparverträge und Lebensversicherungen informiert…

Woher sie denn meine Telefonnummer hätte, wollte ich wissen. “Ich rufe im Auftrag meines Beraters an”, sagte sie. Sie könne mir auch gerne einen Rückruf dieses Beraters z.B. morgen Abend arrangieren.

Immerhin hat Sie mir brav die Adresse ihres Auftraggebers mitgeteilt:

Schwäbische Finanzgruppe
Am Stadtgarten 2
73525 Schwäbisch-Gmünd

Als ich aber nochmal nach ihrem Namen fragte, ist ihr die Sache wohl zu heikel geworden, sie sagte noch einmal schnell “Abele” und legte auf.

Also sich erst zu erkennen geben und sich dann wie ein Idiot zu verhalten ist doch irgendwie keine clevere Reihenfolge.

Anyway, mal kurz die Daten gecheckt – eine Schwäbische Finanzgruppe ist Google wie auch dem Telefonbuch gänzlich unbekannt (obwohl 2005 mal eine “Württembergische Finanzgruppe” mit einem ähnlichen Tätigkeitsfeld aufgefallen ist).

Aber siehe da – es gibt dieses:

Abele Finanzberatung/-vermittlung
Konradin-Kreutzer-Str. 1
73525 Schwäbisch-Gmünd
www.andreabele.de

Gerade habe ich da niemanden mehr erreicht. Aber da werde ich doch morgen mal anklingeln…

Nachtrag:

Habe gerade festgestellt, dass während der kurzen Adressrecherche mein Kaffee kalt geworden ist. Mann bin ich jetzt sauer.

Killer-Applikation

Endlich. Das ist der Durchbruch: Nethack für OpenMoko

TSM Immediate Action

Auch auf der Kommandzeile kann beim Tivoli Storage Manager eine Immediate-Action ausgelöst werden:

# dsmadmc define clientaction NODENAME

Ob’s geklappt hat, kann man hier sehen:

# dsmadmc query schedule

Domain * Schedule Name Action Start Date/Time Duration Period Day
———— – —————- —— ——————– ——– —— —
DOM2 @2 Inc Bk 02/03/2009 13:23:27 5 D Once Any
DOM2 SCHED_1930 Inc Bk 02/19/2008 19:30:00 8 H (*)
DOM3 SCHED_2100 Inc Bk 02/19/2008 21:00:00 8 H (*)
DOM4 SCHED_1930 Inc Bk 02/19/2008 19:30:00 8 H (*)
DOM5 SCHED_1930 Inc Bk 02/19/2008 19:30:00 8 H (*)

…und wenn es doch nichts war mit dem Backup, dann kann man den Schedule auch
wieder löschen:

# dsmadmc delete schedule DOM2 @2

Palm Pre GSM

Yahoo Tech-Ticker hat ein Interview mit Roger McNamee von Elevation Partners (die bekanntlich gerade 425 Millionen US$ in Palm investiert haben).

Einige interessante Punkte sind dabei, aber besonders die Nachricht, daß es nicht nur eine GSM Version geben wird, sondern diese auch zeitgleich mit der US-Version auf den Markt kommen soll.

Bevorzugter Provider könnte Vodafone werden – unabhängig davon wird aber vermutlich die “Unlocked GSM” Variante dann auch nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Eine Zusammenfassung in English gibt es bei treonauts.com.

Heathrow 3

Ich bin jetzt groß ins Grundstückgeschäft eingestiegen und unter die Landbesetzer besitzer gegangen:


Airplot - i am an owner

Palm Pre

Achja, ich vergaß: Exklusiver Netzprovider für den CDMA-Palm wird “Sprint” werden. Und weil nichts über ein gutes Timing beim Marketing geht, ist pünktlich zur Demo des Palm Pre auf der CES auch gleich Werbung z.B. bei Engadget aufgetaucht:

Palm Pre Werbebanner